DJ Animation und wie moderiere ich eine Hochzeit? HDJ28

Wie viel Animation und Moderation ist gut oder schlecht? Wir beantworten die Frage von Markus und sprechen über unsere unterschiedlichen Erfahrungen. Während Mike mit Ansagen durch den Abend führt, greift Thorsten selten zum Mikrofon.

Diesen Podcast schieben wir überraschend in den normalen Rhythmus ein, weil wir die Frage von Markus nicht länger auf dem digitalen Anrufbeantworter warten lassen wollen.

Vielen Dank an Markus für die Frage.

Wenn du ebenfalls etwas loswerden möchtest, kannst du hier gerne eine Nachricht hinterlassen.

Vielen Dank fürs Einschalten,
Mike und Thorsten

P.S.: Nächste Woche sprechen wir über Backups und wie wir unsere digitalen Daten sichern.

15 Responses to “DJ Animation und wie moderiere ich eine Hochzeit? HDJ28

  • Die Leute wollen auf Hochzeiten und auch Geburtstagen definitiv KEINEN Pausenclown. Ab und an (gerade bei ost- oder südosteuropäisch-bilateralen Hochzeiten (Deutsch-Polnisch, Deutsch-Russisch, Deutsch-Bulgarisch etc etc) erwarten die Leute allerdings dennoch genau DAS. Die Methoden der „Tamada“-artigen Führung und Animation werden als selbstverständlich betrachtet. Ich persönlich schiebe da einen Riegel vor. Ich bin kein Clown, kein Animateur. Ich habe auch kein Verlangen danach, dass sich Gäste für „den DJ“ fremdschämen müssen… Ich unterstütze, begleite, berate und „diene“. Ich kann moderieren, wenn es gewünscht ist, aber eigeninitiativ stelle ich mich nicht in den Vordergrund. Das Feedback meiner Kunden und Gäste zeigt mir, daß ich mit meiner Herangehensweise richtig liege… Insofern bin ich mit Mike absolut konform…

    • Hallo Stefan,

      Fremdschämen gefällt mit gut 😉

      Super, dass du schneller die richtige Mischung aus Moderation und Zurückhaltung gefunden hast.
      Auf den letzten paar Partys merkte ich, wie ich mit etwas mehr Moderation die Stimmung vielleicht etwas mehr nach oben hätte ziehen können.

      In den 20 Jahren zuvor habe ich nie ein Mikrofon angefasst und bin auch damit super zurecht gekommen. Doch gelegentlich hinterfrage ich gerne den Status-Quo.

  • Jahrelang habe ich mich vor der Moderation immer versucht zu drücken. Ich bin davon ausgegangen, das die Gäste einem sowieso nicht zuhören. Aber eine dezente Moderation gehört zu einer Veranstaltung egal welcher Art einfach dazu. Als DJ muß man ja nicht jeden Titel einzeln ansagen, das ist ja eher nervig. Aber die wichtigsten Programmpunkte sollte man anmoderieren. In meinen Augen ist es die Aufgabe des DJs, die Gäste mit dezenter Moderation durch den Abend zu führen.

    Wichtig ist, das man das Mikrofon nicht als seinen Feind ansieht. Das Mikrofon sehe ich heute als Arbeitsmittel, mit dem man den Kontakt zum Publikum herstellen kann. Wenn es richtig eingestellt ist, dann braucht man auch keine Angst vor unschönen Feedbacks haben. Solche Mikros nimmt man gerne in Hand. Seitdem ich ein paar Standards eingeübt habe, fluppt es auch mit der Moderation. Die einstudierten Standards sind mein Plan B bei Blackouts. Ansonsten versuchte ich spontan zu moderieren.

    • Hallo Jörg,

      danke für deine zusätzlichen Kurztipps.
      Ich glaube man muss überhaupt keine Angst haben in ein Mikro zu sprechen. Das würde ich gerne auch meinem 20 Jahre jüngeren Ich erzählen. Ich hätte es mir selbst vermutlich nicht geglaubt.

      Vielleicht hilft es, sich klar zu machen, dass man selbst wegen eines zusätzlichem Ähms oder einer Pause von niemandem gelyncht werden wird.

      Bei einer kurzen Moderation greife ich gerne auch ein Thema auf, das kurz vorher auf der Veranstaltung passiert ist. Dadurch wirke ich spontaner, als ich eigentlich bin. Und die Gäste haben einen Bezugspunkt.

      Gegen Feedback-Pfeifen hilft es die Mitten heraus zu drehen. Oder du verwendest ein dynamisches Mikrofon und stellst dich auf keinen Fall vor die Boxen.

  • Ich muß sagen der Potcast DJ Animation war Super. Ein Kompliment an euch beiden. Ich mach es genauso wie Mike Hoffmann mit der Moderation. So sollte es auf einer Hochzeit sein. Ich muß einschätzen können, was spiele ich als nächstes an Musik, wie sind die Gäste drauf, paßt die Moderation jetzt oder nicht. muß ich die Gäste an der Hand nehmen oder nicht. Ich merke ja auch ob die Gäste zum Tanzen bereit sind oder sich lieber unterhalten wollen. wie Mike schon sagte, es gibt Tänzer die wollen Tanzen und andere wieder nicht.

    • Hallo Mario,

      vielen Dank. Die Idee zu dem Thema stammt ja von Markus.

      … und wenn die Leute nicht tanzen wollen, dann sind es eben Nicht-Tänzer 😉

  • Hallo Hannes,

    den Dank geben wir gerne an Markus weiter, der mit seiner Frage den Anstoß zu dieser Podcastfolge geliefert hat.

    Wenn dich das Moderationsthema interessiert, kann ich dir auch den ProMobile Podcast empfehlen. Dort interviewt Eddie Short einmal pro Monat Wedding-DJs. Vor ein paar Wochen entdeckte ich diesen englischsprachigen Podcast: https://www.facebook.com/hashtag/promobilepodcast

    Die Unterschiede im Ablauf einer Hochzeitsfeier sind zwischen Deutschland und Ländern wie England, USA sowie Australien riesengroß. Ich glaube, da können wir uns noch ganz viel abschauen und lernen.

    Ich weiß nicht mehr wer es bei ProMobile erzählte, einer der DJs arbeitet mit mehreren Telepromptern, um die ankommenden Gäste anzumoderieren. Und wir sind gerade mal über die Evolutionsstufe der Fotoboxen und Ambiente-Beleuchtung hinaus gekommen 😉

    P.S.: Teleprompter kenne ich sonst nur von Reden bei Präsidentschaftswahlen oder von der Tagesschau.

  • Ich kann mich meinen vorgänger Mario nur anschliessen

  • Moin,
    Moderation und Animation ist nicht das gleiche. Egal auf welcher VA ich auftrete, übernehme ich per se die Führung. Egal ob mit oder ohne Mikro.

    Ich muss gerade etwas schmunzeln, da ich dieses Thema ja in meinem Buch anspreche und an Thorsten in seiner Rezension von „Ballermann-Niveau“ spricht. Aber genau dieses Thema füllt ja auch einige Seiten:-)

    Ich finde eure Arbeit mit der Hochzeit-Akademie sehr gut.

    Macarena und YMCA kann jeder..:-)

    Nächstes mal, lieber Mike… Kleine Aufgabe… Ohne, dass es als Animation rüber kommt, die Menschen ins schunkeln zu bekommen. Ohne, dass sie tanzen..:-)

    Macht weiter so..

    • Hallo Marko,

      jetzt glaube ich weiß ich, was du bei meiner Rezension deiner beiden Bücher meinst.
      Da steckt ein böser Unterton drin, den ich nicht so gemeint habe.

      Zum Beispiel kommst du mit meinem Hinweis auf deinen Eigenverlag schlecht weg, dabei finde ich diesen Weg bewundernswert. Ich setze es auf meine Aufgabenliste besser zu formulieren, was ich eigentlich aussagen will.

      Als kleiner Trost, deine Bücher werden am häufigsten bei Amazon bestellt, wie ich es auch in Top 5 DJ-Bücher laut Bestellungen bei Amazon aufgelistet habe. Das ist weiterhin so.

      Freut mich sehr, dass dir der Podcast gefällt.

  • Michael Hasselbach
    8 Monaten ago

    Erst einmal: Super Thema!!!
    Und vielen Dank! Dann habe ich es bisher ja (fast) immer richtig gemacht! 😉
    Bei einer Hochzeit sollte der DJ nicht aufdringlich wirken.
    Das Brautpaar und die Gäste sind der Mittelpunkt.
    Moderation der Programmpunkte (sofern gewünscht) => Extrem wichtig!
    Eigene dezente Moderation bei direktem Style-Wechsel => Extrem wichtig!
    Ballermann Moderation (Geschrei, eigener Gesang) => NoGo!!
    Ich denke, wenn man das alles beachtet, gepaart mit der passenden Musik zum
    richtigen Zeitpunkt, gibt es ne richtig fette Party!

    • Hallo Michael,
      genau So sehen wir das auch. Besser hätten wir es nicht zusammenfassen können. Vielen Dank

      Gruß Mike | Hochzeits-DJ Akademie

    • Hallo Michael,

      danke für deine Zusammenfassung. Du bringst in drei Zeilen auf den Punkt, worüber wir eine Viertelstunde labern müssen 😉

      Wobei ich jetzt nicht den Eindruck vermitteln möchte, dass wir die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.
      Die meiste Zeit bin ich prima ganz ohne Moderation ausgekommen. Marco beschreibt das weiter oben treffend mit „übernehme ich per se die Führung“. Das war auch mein Ansatz.

      Nachdem ich ab und zu etwas Moderation ausprobiere, bemerke ich den positiven Unterschied. Das hast du wahrscheinlich früher erkannt als ich.

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