Machen günstige DJs die Preise für Hochzeiten kaputt? HDJ20

DJ Preise sind heiß diskutiert, ob mit Kunden oder in DJ-Foren und Facebook-Gruppen.

Mike und Thorsten besprechen im Podcast, ob Billig-DJs die Preise für Hochzeiten kaputt machen. Wie kommst du aus der Preisspirale heraus und rechtfertigst am Ende sogar höhere Preise?

In HDJ16 haben wir besprochen, ob du Preise auf der Webseite nennen solltest. Heute geht es eher um die Höhe deiner Preise.

Auf das liebe Geld kommen wir im Podcast immer wieder zu sprechen. Deshalb ist diese Folge etwas länger ausgefallen, weil wir so viele Ansichten zu besprechen haben.

Dabei unterscheiden wir die zwei Bereiche:

  1. Preisdiskussion mit Kunden
  2. Preisdiskussion in DJ Foren & Gruppen innerhalb der DJs

Preise mit Kunden aushandeln

Früher oder später, geht es bei der Angebotsverhandlung mit deinen Kunden auch um den Preis. Dazu diskutieren wir unterschiedliche Szenarien:

  • Dein Angebot erscheint deinen Kunden zu teuer
    Du hast keine Preise auf der Webseite und Kunden fragen dich an, finden Dich aber nun zu teuer: Wie Du das vermeiden kannst, hörst Du in HDJ16
  • Begrenztes Budget
    Dein Kunde hat nur ein begrenztes Budget von 400€.
    Wie kannst du damit umgehen? Was solltest du tun, wenn du dich hast breitschlagen lassen und dann kommt danach ein Auftrag über 800 € herein?
  • Preisdiskussion
    Dein Kunde hat günstigere Angebote von anderen DJs bekommen und feilscht um den Preis. Wie kannst du in dieser Situation argumentieren?

Preise in DJ-Foren

  • Macht ein Billigpreis den Markt für Hochzeits-DJs kaputt?
  • Wie funktioniert ein Markt?
    Angebot & Nachfrage am Beispiel einer Gurke auf dem Wochenmarkt.
  • Klauen mir Billig-DJs tatsächlich die Jobs?
  • Was macht ein billigerer DJ anders als ein teurer?
  • Wie kann ich von günstigeren DJs profitieren?

Welche Arten von preislichen DJs gibt es?

  • Musikliebhaber
  • Hobby-DJ
  • Nebenberufs-DJ
  • Hauptberufs-DJ

Wie kalkulierst du deinen DJ-Preis?

ImYoutube-Kanal Gigxx von DJ Vossi findest du ein ausführliches Video zum Thema Preiskalkulation. Dieses Video erwähnt Mike im Podcast.

DJ-Preiskalkulation, Video von DJ Vossi, Gigxx Tutor

DJ-Preiskalkulation, Video von DJ Vossi, Gigxx Tutor

Songtipp der Woche

MC Miker G & DJ Sven – Holiday Rap 1986

Über den gleichnamigen Madonna-Titel legen MC Miker G & DJ Sven ihren Rap. Der Song aus dem Jahr 1986 verbreitet richtig gute Laune.

Wie ist deine Meinung zu DJ Preisen

Hier kannst du bei der regen Preisdiskussion mitmachen. Deine Meinung zu den DJ-Preisen und der Preisdiskussion interessiert uns sehr. Schreibe bitte einen Kommentar weiter unten auf der Seite.

Dabei versprechen wir dir, nicht auf dich einzuprügeln, wenn du für Billigpreise arbeitest. Den rauhen Umgangston mit persönlichen Beleidungen überlassen wir den Facebook-Gruppen.

Vielen Dank fürs Einschalten,
Mike und Thorsten

P.S.: Nicht vergessen, am 8. April 2016 treffen wir uns in Frankfurt. Beim Hörertreffen möchten wir dich gerne kennenlernen.

10 Responses to “Machen günstige DJs die Preise für Hochzeiten kaputt? HDJ20

  • Hallo Ihr beiden und natürlich an alle Zuhörer!

    Erst einmal großes Lob, dass Ihr euch einem schwierigen Thema gewidmet habt, ohne eine „Gruppe“ zu verurteilen und emotional zu werden, obwohl es Euch eventuell direkt betreffen kann.

    Würde mich selber zu den nebenberuflichen DJ zählen.

    Im wachsenden Alter, erfreue ich mich immer mehr an „Anfänger-DJ’s“ , da mein auch reifer gewordenes Publikum/ Kunden immer Horrorgeschichten erzählen.

    Die Geschichten fangen immer so an: Neulich war ich auf einer Party/Hochzeit (dabei werden die Augen verdreht)…
    …da war ein schlimmer DJ…

    Bei der Preisgestaltung ist eines noch ganz wichtig: die Region. Selber wohne ich mittlerweile im Süd-Osten von Schleswig-Holstein. Wenn ich im Garten stehen, sind es rechts von mir ca. 25 km nach Hamburg.
    Einmal kurze Fakten über Hamburg: 48.000 Millionäre, höchste Durschnittseinkommen im Bundesländervergleich, DJ-Gagen gerne mal 1.100,- – 1.600,-€, Hochzeitsbudget bis 60.000,-€ gesamt.

    Links von mir sind es ca. 50 Kilometer Richtung Mecklenburg-Vorpommern, kurze Fakten:
    Die Immobilie kosten vielleicht 10-30% im Gegensatz zu Hamburg. Eines der niedrigsten Durchschnittslöhne ganz Deutschlands. Wirklich tolle Location, doch kaum jemand im heiratsfähigem Alter, da es dort kaum lukrative Arbeit gibt. Budget für eine Hochzeit: gerne auch mal unter 10.000,-€.

    Deshalb fahre ich lieber Richtung Hamburg die Autobahn, da passieren auch lustigere Dinge, wenn man zum Beispiel seine 4-stellige Gage für eine Weihnachtsfeier nennt und die Gegenüber fragt, was den alles von der Veranstaltungstechnikfirmen mitgebracht werden muss um 150 Leute zu beschallen.
    Dann denke auch kurz: Mist, da hätte man mehr raus holen können 🙂

    Gruß Björn

    • Hallo Björn,

      nach deiner Schilderung muss ich nach Hamburg ziehen.
      Vergessen wir also die Binsenweisheit, dass in Süddeutschland die höheren Gagen gezahlt werden.

      Diese Horrorgeschichten erzählen mir die Leute meist, wenn sie von meiner DJ-Tätigkeit erfahren. „Der DJ hat seinen Laptop aufgebaut. Und dann war er dauernd draußen beim Rauchen …“

      Viele Grüße aus dem Süden,
      Thorsten

  • Netter Podcast Jungs ^^

    Billige, mobile Dj´s machen den Markt nicht kaputt, außer den Markt der mobilen, Billig Dj´s.
    Klingt komisch, ist aber so.

    Zuerst ist da der Kunde, der nicht mehr als 150 Euro hat oder ausgeben möchte. Daher sucht der Kunde sich einen Dj, der in sein Budget passt. Will heißen…..der Kunde wählt sich aus den billigeren Dj´s den DJ aus, der für das wenigste Geld am meisten bietet. Halt bis 150 Euro. Ein DJ, der 500 – 800 Euro verlangt, würde vom Kunden nie in Betracht gezogen werden. Ganz einfach, weil das Geld hierfür nicht vorhanden ist. Es gibt ja auch „billige“ Hochzeiten von Menschen mit sehr wenig Budget bzw. Einkommen, die vielleicht nur im ganz kleinen Rahmen feiern möchten und denen ist es vielleicht auch nur wichtig, das jemand da ist, der das Hochzeitslied spielt und etwas „Party“ macht. Ein Großteil der Menschen lebt in sehr armen Verhältnissen und möchten dennoch Heiraten in einem würdigen Rahmen für seine Verhältnisse. Daher ist auch die Gruppe der sehr günstigen mobilen DJs für den Markt gerechtfertigt. Meistens natürlich mit den entsprechenden Einschränkungen im Bereich der Angebotenen Technik. Auch muss der billige nicht schlechter sein als der Berufs-Dj in seiner Performance. Warum? Weil ein billiger DJ vermutlich in seiner Klasse viele Aufträge bekommt. Weil eben er für die Partys gebucht wird, wo das Budget für „mehr“ nicht vorhanden ist.

    • Hallo Jean-Jacques,

      das ist eine sehr interessante Perspektive.

      An eine ähnliche Konstellation dachte ich, als ich meinte, dass es bestimmt viele super DJs gibt, die sich weit unter Wert verkaufen.

      Denn wenn du so viele Aufträge zu deinen jetzigen Konditionen bekommst, würde ich den Preis langsam anheben. Und zwar so lange, bis du merkst, dass deine Aufträge zurück gehen. Dann hast du einen magischen Punkt der preiselastischen Nachfrage getroffen.

      Natürlich kann jeder für 150 Euro pro Abend eine Hochzeit spielen. Und als Schüler und Student hätte ich das die ganze Zeit gemacht, locker die Musikanlage geschleppt. 36 Stunden für eine Party auf den Beinen machte mir nichts aus.
      Heute bewerte ich meine Zeit viel höher. Außerdem bin ich mir bewusst, dass ich drei Tage nach der Party noch Muskelkater von der Schlepperei haben werde.

      Und ich gönne jedem Brautpaar mit kleinem Budget, dass sie einen von den super DJ-Kollegen erwischen. Zum Beispiel jemand, der zwei Jahre vor dem großen Durchbruch steht, jedes Publikum mitreissen kann und immer eine super Party abliefert.

      Viele Grüße,
      Thorsten

  • Hallo Jungs,

    wieder mal ein interessanter Prodcast.
    Zum Thema DJ Preise sollte jeder das nehmen, was er auch wert ist. Jeder DJ hat seinen Markt.
    Wie Ihr schon beschrieben habt, ein Kunde der nur 200-300€ für seine DJ einkalkuliert, wird keine 800€ für einen DJ ausgeben. Was ich merke, Anfragen die über meine Homepage reinkommen filtern eigentlich schon diese ganzen 200€ Anfragen aus. Kunden die mich anfragen sind in der Regal auch bereit für eine ordentliche Dienstleistung Geld auszugeben.

    Was sich jedoch so manch ein DJ mal durch den Kopfgehen lassen sollte:

    DJ A verlangt für einen Abend 400€ und legt damit 30x Veranstaltungen im Jahr auf.
    DJ B sieht in DJ A einen Konkurrenten und möchte sich über den Preis verkaufen (beide DJs sind in derselben Region tätig und auf gleichen Niveau) nimmt 300€ und legt auch auf 30x Veranstaltungen im Jahr auf.

    Hier verschenkt DJ B im Jahr 3000€, die DJ A mehr verdient (pro Jahr).
    Auf 3 Jahre gesehen sind es nicht nur 3000€, sondern schon 9000€.

    Um dies einmal Bildlich darzustellen verschenkt DJ B durch sein Preisdenken einen Neuwagen (Dacia Logan).

    So das war es von mir, euch noch einen schönen Abend. 😉

    Euer Chris

  • Hallo ihr Zwei,

    ich habe viel Blödsinn gehört, in dieser Folge.
    Ein Nebenberufs-DJ ist mit 300,00 € für einen 8-Stunden Job gut bedient?
    Ein Profi-DJ ist generell besser?
    Ein Profi-DJ ist besser gekleidet….?
    Billig-DJs Rahmen den Markt ein und sind wichtig?
    Nene, dass ist Stuss.
    Die professionelle Ausrichtung hat mal nichts mit der Fiskalen/Unternehmerischen zu tun. Bestes Beispiel: Ihr Zwei!
    Und: Auch für einen Profi-DJ hat der Monat nur 4 Wochenenden. In der Woche wird eher selten geheiratet.
    Und ob ich Umsatzsteuer ausweisen kann, ich für meine Kunden (gewerblich wie privat) völlig egal. Ich wäre nur 19% teurer und da ich hatpsächlich Dienstlsitung verkaufe, hat ich nichts für den Vorsteuer-Abzug. (natürlich nur, sofern ich die 17.500,00 € p. A. nicht überschreite)
    Am Rande: Welchen Preis man aufrufen KANN, ist oftmals auch der Region geschuldet. (Wir reden immer noch über mobile Hochzeits-DJs.)

    Fakt ist:
    Auch Billig-DJs kabbern am Markt. Eine Hochzeit wird ganz genau 1x verkauft. Ist der Veranstalter/das Brautpaar preissensitiv oder hat für die Dienstleistung „Musik“ kein Qualitätsbewustsein, wird es schwer mit Refenzen, Service und Professionalität zu punkten. Dieser Kunde will nur Musik.
    Entgegen dem Kauf von Billigprodukten wird eine Hochzeit nicht zurück gegeben und auch nicht nochmal gekauft (gefeiert) 😉
    Sie ist dann entgültig an den Billighheimer verloren gegangen.
    Ich habe schon einige Partys als Gast erlebt, deren DJ-Dienstleistung sowie Klangqualität/Technik unterirdisch waren. (Schräpende Musik aus völlig übersteuerten Billig-Brüllwürfeln) Das Partyfolk hat, dem Alkohol sei dank, trotzden gut gefeiert und war am Ende zufrieden, auch wenn ich (und viele Andere) das tausendmal besser hätten machen können.

    Mein Fazit:
    Egal welcher Typ von DJ Du bist, lege Deine Preis fest und halte daran fest. Wenn es einer billiger macht, lass ihn machen. Versuche mit Service und Qualität zu punkten, dann erreichst Du durch Mundpropaganga am allermeisten. Kannst Du keine höheren Preise erziehlen? Dann übeprüfe Dein Angebot/Deinen Service und Deine Marktplatzierung. Der Preis ist sicherlich das schlechtetste Argument. Du geht ja auch in keine Modehaus und sagst, ich will eine Hose für 25,00 €. (außer bei Aldi) 🙂

    Ich unertscheide nur zwischen:
    1. Hobby-DJ
    2. gewerblicher DJ (angemeldetes Gewerbe, geschult, erfahren, mit Betriebshaftpflicht…), egal ob Voll- oder Teilzeit.

    Mit einem Billig-/Sonderpreis möchte ich größere Menge erzielen. Warum sollte man so einen Quatsch machen?
    Ich kann den Samstagabend nur 1x verkaufen. Da hilft es nichts, es billiger zu machen, damit ich zusätzlich noch 3 Leuten absagen kannen.
    Damit habe ich unterm Strich nur verloren. >> WENN ICH NICHT MEHR WEITER WEIß, MACHE ICH EINEN SONDERPREIS!

    Der Kundenkuchen ist nur 1 vorhanden und JEDER knabbert ein Stück davon ab.

    >> Machen günstige DJs die Preise für Hochzeiten kaputt? << Ja, sicher!

    Auch wenn es mich (und andere engagierte DJs eher nicht trifft). Wer sich hier und an anderer Stelle mit seinem DJ-JOB befasst, ist der großen Masse sicherlich ein Stück vorraus.

    Keep on rockin
    Jochen

  • Musikliebhaber DJ „Onkel Horst“ müsste seine große (rein statistisch wohl eher aus zweifelhaften Quellen stammende) Sammlung erst einmal für derzeit 175,- € lizensieren.

    Denn für Musikliebhaber DJ „Onkel Horst“ ist es urheberrechtlich ein Abspielen von geschützten Werken in der Öffentlichkeit, da er im Gegensatz zu seinen familiär verbundenen Auftraggebern iaR KEINE Verbundenheit zu ALLEN ANDEREN Gästen hat.

    Musikliebhaber DJ „Onkel Horst“ kann aber nur das lizensieren, was legal sein Eigentum ist.

    Also NIX IST mit Musikliebhaber DJ „Onkel Horst“!
    Alles Urheberrechtsbruch und strafbar!
    Und SOWAS wird von einem Berufskollegen hier öffentlich als legitim verbreitet? Ich fasse es nicht!!!

    • Hallo Stefan,

      für einen Hochzeits-DJ ist die Musiklizenzierung nicht so einfach zu klären, wie du es in deinem Kommentar dargestellt hast. Zunächst ist zu klären, ob es sich bei der Hochzeit überhaupt um eine „öffentliche Wiedergabe“ im Sinne des § 15 Abs. 3 UrhG handelt.

      Gestern fragte ich auf der Musikmesse am Stand der Gema nach, ob ein Hochzeits-DJ überhaupt einen Tarifvertrag VR-Ö abschließen müsste, solange der DJ nur auch Hochzeiten auflegt.
      Was glaubst du, habe ich als Antwort bekommen?

      Diese Spezialfrage muss nun die Rechtsabteilung der Gema klären.
      Die Antwort kann ich hoffentlich in ein paar Wochen nachliefern.

      Viele Grüße,
      Thorsten

      P.S.: Schone dein Herz und höre dir besser nicht eine unserer nächsten Podcastfolgen an. Dort werden wir über die Gema-Frage sprechen.
      Und wenn du dir eine Ausgabe von 55 Euro zzgl. Steuer pro Jahr leisten kannst, dann würde ich dir sowieso dazu raten, einen pauschalen Lizenzierungsvertrag über 500 Lieder pro Jahr abzuschließen.

      • Selbstverständlich habe ich einen pauschalen Lizenzierungsvertrag; und als ich als mobiler DJ angefangen habe und die Geschichte mit dem VR-Ö für DJ’s aufkam, habe ich meine zu diesem Zeitpunkt bestehende Sammlung aus dem Backup pauschalisiert lizensiert.

        Zu Deinem Einwand:
        für den Veranstalter/Gastgeber einer Hochzeit fällt iaR natürlich keine Gebühr an.
        Für einen DJ selbstverständlich schon (wie oben bereits dargelegt – es geht um das Recht, die Stücke der nicht mit dem DJ (!!) familiär/freundschaftlich verbundenen Hochzeitsgesellschaft „vorspielen“ zu dürfen.

        Die Lizensierung ist das Nutzungsrecht des „(gewerblichen) Abspielens (in der Öffentlichkeit)“
        Da spielt es keine wesentliche Rolle, ob es Haupt-, Nebenberuflich, Einmalig oder Regelmäßig erfolgt.

        Dennoch bin ich auf die sicher ausführlichere Antwort der Rechtsabteilung genauso gespannt wie Du.

        • Korrigierende Anmerkung: Der VR-Ö für DJ’s kam natürlich deutlich NACH Beginn
          meiner Selbständigkeit; mit der Lizensierung war ich natürlich fix dabei, nachdem die Faktenlage stand, daß man nicht darum „herum“ kommt, wenn man öffentlich auftritt.

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