Was kostet ein Hochzeits DJ? Preise auf der Webseite HDJ16

Schreibst du Preise auf deine Webseite? Dieser Diskussion nähern wir uns im Podcast von zwei Seiten. Dazu spielen Mike und Thorsten „Guter DJ/Böser DJ“.

Kunden fragen sich zunächst was ein DJ für eine Hochzeit kostet. Thorsten und Mike diskutieren deshalb, ob du Preise auf deiner Webseite nennen solltest, oder nicht? Höre dir hier den Podcast zur Preisdiskussion an.

Pro – der „gute“ DJ nennt seine Preise öffentlich

Mike verteidigt seine Entscheidung alle Preise vorab auf der Webseite zu nennen.

  • Preise sollen Transparenz schaffen und Vertrauen erwecken
  • Kunde bleiben auf der Webseite, weil sie Preise finden
  • Billigkunden werden abgeschreckt und du kannst die gewonnene Zeit in Beratung investieren
  • Dein Preis steht bereits vorab fest, deshalb musst du nicht verhandeln
  • Weniger Preisdiskussionen

Contra – der „böse“ DJ nennt seine Preise nicht öffentlich

Thorsten vertritt dagegen die Meinung niemals Preise auf der Webseite zu veröffentlichen.

  • DJ-Konkurrenz kann auf der Webseite abschauen
  • Individuelle Preise führen zu höheren Gagen pro Auftrag
  • Die Kunden sollen sich bei mir melden und anfragen, so komme ich ins Gespräch
  • Je nach Budget, kann ich mehr Zusätze anbieten
  • Technik-Aufwand ist schwer pauschal abzuschätzen

Nachdem du diese Folge gehört hast, kannst du deine bisherige Entscheidung vielleicht aus einer anderen Perspektive betrachten. Es gibt kein richtig oder falsch.

Hoffentlich können wir dir dabei helfen, die Preisdiskussion auch aus der Perspektive deiner Auftraggeber zu betrachten.

Songtipp der Woche

Don Omar ft. Lucenzo – Danza Kuduro

Als typisches Reggaeton-Lied verbreitet „Danza Kuduro“ viel Spaß und der Latinoflair spricht besonders Frauen auf der Tanzfläche an.

Erst der Film „Fast & Furious Five“ verhalf den Interpreten Don Omar und Lucenzo zum internationalen Durchbruch. In so ziemlich jedem europäischen Land erreichte „Danza Kuduro“ den Spitzenplatz der Musikcharts.

Vielen Dank fürs Einschalten,
Mike und Thorsten

10 Responses to “Was kostet ein Hochzeits DJ? Preise auf der Webseite HDJ16

  • Wohlhabende Kunden „abzocken“ halte ich auch für kritisch, man bedenke, wenn sich solche Kunden unterhalten und feststellen, dass der eine Kunde nur die Hälfte des anderen Kunden bezahlt hat. Ich denke, das macht keine gute Mundpropaganda und diese ist die wichtigste Werbung.
    Für uns gilt, seit wir die Preise auf der Webseite veröffentlicht haben, haben wir deutlich mehr Anfragen und Buchungen.

    • Hallo Daniel,
      die Abzockvariante die leider manche DJs betreiben sind auch nicht unser Stil und ist, wie Du schon sagst, schlecht fürs Image und macht keine gute Mundpropaganda.

      Es freut mich zu höre, dass auch Du die Preise öffentlich darstellt und genau wie ich die Erfahrung gemacht hast, dass hier nun deutlich mehr Anfragen eintreffen.

      Weiterhin viel Erfolg
      Mike / Hochzeits-DJ Akademie

  • Hallo,
    bis vor 2 Jahren hatte ich keine Preise auf meiner Homepage. Ich wollte den Kunden über das Gespräch gewinnen.
    Aber viele Anfragen bedeuten noch nicht eine Buchung. Nach einem Tipp vom Kolleggen habe ich es geändert.
    Und was soll ich sagen, es läuft besser. Denn jetzt ist jede Anfrage auch schon zu 50% gebucht. und nicht wie vorher zu 10-20%.
    Nicht nur die Anfragen und Buchungen haben zugenommen, sondern der Zeitaufwand ist kleiner geworden. mfg sven

    • Hallo Sven,

      super, freut mich, dass die Preise auf deiner Homepage so gut funktionieren.

      Deine Erlebnisse stützen die Theorie, dass sich passende Kunden darüber selbst selektieren.
      Dann melden sich nur noch Kunden mit einer Anfrage, die dein Angebot passend finden.

      Viele Grüße,
      Thorsten

  • was mache ich denn mal ganz doof gefragt wenn ich weder mit noch ohne preise wenig anfragen bekomme? ich bin leider noch relativ am Anfang und mach auch nicht nur Hochzeiten, wobei eigentlich hatte ich bis jetzt noch garkeine Hochzeit ^^ aber ich denke das wird sich dieses Jahr noch ändern. ich habe ja gehofft das ich mal einem Kollegen über die Schulter schauen kann um zu lernen aber das hat sich bis jetzt auch noch nicht ergeben. ist eben schwer am Anfang. erst habe ich ohne bedenken meine preise auf die homepage geschrieben dann habe ich auf anraten von 2 Kollegen diese wieder entfernt und um eine anfrage für ein persönliches Angebot gebeten.da doch jedes event anders ist und das dann individueller gestaltet werden kann. intern habe ich aber doch relativ feste preise.

    Mit freundlichen Grüßen

    DJ David van Tastic

    • Hallo David,
      Dir geht es fast ähnlich wie Mike. Du bist von 2008-2014 auch mal wegen eines anderen Berufes aus dem DJing ausgetreten. Und 2014 fingst du wieder an. – Weil Musik eben was Tolles ist.
      Hier neu Fuß zu fassen ist nicht leicht, grade weil man ja keine bestehenden Kunden hat die einem über Empfehlungen weiterhelfen & buchen. – Mike ging es hier ganz genau so.

      Auch wenn du mit oder ohne Preise auf Deiner Webseite wenig Anfragen bekommst, dann benötigst Du ein entsprechendes Marketing.
      Kunden wissen einfach nicht, dass es Dich gibt. Daher kommen sie auch nicht auf Deine Webseite. – Falls doch welche kommen und dich nicht anfragen, dann liegt dies an deiner Webseite.
      Das lässt sich mit entsprechender Werbung und einem Marketingkonzept ändern. Genau dafür gibt es unseren Workshop. Hier erstellen wir mit dir zusammen Werbekampagnen um Neukunden auf dich aufmerksam zu machen. Themen wie Werbung & speziell die Grundstruktur der ansprechenden Webseite gehören hier dazu. Schau doch mal rein unter http://www.hochzeitsdjakademie.de/workshop . Dort findest du alle Infos.

      Ob du deine Preise nun auf die Webseite schreibst oder nicht, bleibt dir überlassen. Ein paar grundlegende Meinungen zu „Ja oder Nein“ besprechen Thorsten & Mike in dieser Podcast-Folge.
      Da du ja intern feste Preise hast, könntest du diese auch auf deiner Seite präsentieren. Wieso denn auch nicht? Ein Kunde will den Preis doch schließlich auch wissen.
      Und wenn er den Preis bei dir nicht findet, ist er auch nur einen Mausklick davon entfernt zu einer anderen DJ-Webseite zu wechseln, der ihm einen Preis nennt.

      Gruß Mike

  • Guten Morgen Kollegen,

    den aktuellen Podcast fand ich sehr interessant und wirklich gut präsentiert. Ihr habt in meinen Augen die Vor- und Nachteile gut rausgestellt. Ich selber habe verschiedene Webseiten und biete auf einigen Preise an auf anderen wiederum nicht.

    Wenn man seine Dienstleistungen „katalogisieren“ kann sind Preise auf der Webseite in meinen Augen durchaus von Vorteil. So habe ich auf http://www.hochzeits-dj-buchen.com konkrete Dienstleistungsangebote für meine Kunden erstellt und entsprechende Preise veröffentlicht. Nun haben die Kunden zum Einen die Wahl des Hochzeitspaketes und zum Anderen einen direkten Preis, der (hoffentlich) in das jeweilige Kundenbudget passt.

    Auf der anderen Seite habe ich aber auch Homepages, die keine Preise ausweisen. Hier geht es natürlich auch um meine Dienstleistung, aber als Beispiel ist eine Gala-Moderation deutlich aufwendiger und somit kostenintensiver als eine Streetpromotion oder eine Autohauspräsentation. So ist ein Kofferjob für ein Stadtfest sicherlich anders zu bewerten als ein Kofferjob im Club oder ein 50. Geburtstag. Hierfür die einzelnen Preise auf der Webseite zu präsentieren, verwirrt den Kunden mehr als es im hilft, den „richten Dienstleister“ für sich zu finden.

    Musik & Gruss
    Gunnar Hampel

    • Hallo Gunnar,

      meiner Meinung nach kannst du jede Dienstleistung in ein Produkt verwandeln.

      Und da du unterschiedliche Strategien verwendest, gehe ich davon aus, dass du damit bessere Ergebnisse erzielst. Deshalb geben wir im Podcast auf den Rat lieber mit Preisangaben zu experimentieren. Wobei meine persönliche Präferenz bei Privatpartys ganz klar dahin geht alle Preispakete zu nennen.

      Viele Grüße,
      Thorsten

  • Moin Thorsten,

    vielen Dank für deine Antwort. Leider schaffe ich es nicht so zeitnah zu antworten.

    Natürlich kann man alle Dienstleistungen katalogisieren, nur ist es bei individuellen Dienstleistungen (also Beispiel Moderation) doch recht aufwändig alles aufzuschlüsseln, was in meinen Augen dazu führen könnte, dass der Kunde sich abwendet bzw. von der Informationsflut ehr verwirrt als animiert wird.

    Musik & Gruss
    Gunnar

Trackbacks & Pings

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte den VIP-Newsletter ebenfalls bekommen und alle Spickzettel gratis herunterladen.